In diesem Online-Training finden Sie heraus, was im Leben wirklich zählt und wie es möglich ist, mitten im geschäftigen Alltag immer wieder einen Schritt zurückzutreten, um uns innerlich auf das Wesentliche auszurichten. Obwohl es nur zwei Gewissheiten im Leben gibt – wir werden alle sterben und wir wissen nicht wann – vermeiden viele Menschen zeitlebens das immer noch tabuisierte Thema Sterben und Tod und empfinden eine Scheu, sich mit der eigenen Endlichkeit zu beschäftigen. Und so ist es nicht verwunderlich, dass nur wenige Menschen die Fragen, was nach ihrem Tod geschehen soll, in umfassender Weise geklärt haben. Diejenigen jedoch, die sich mit Mut und Entschlossenheit dieser Aufgabe zugewandt haben, berichten davon, dass sie intensiver und entspannter leben, weil die letzten Dinge geregelt sind.
Das Tabuthema Tod behandeln viele Menschen, als würde Schweigen das Sterben verhindern. Wir reden lieber über Fitness, Ernährung und Älterwerden, als darüber, dass unser Leben endlich ist. Dabei kann die Begegnung mit dem Tod überraschend lebendig machen. Wer sich traut hinzuschauen, merkt oft: Das Wesentliche wird klarer und vieles Unwichtige verliert plötzlich seinen Lärm. Gespräche werden ehrlicher, Umarmungen inniger und das ewige Funktionieren ein wenig lächerlich. Vielleicht ist der Tod ein herausfordernder Lehrmeister des Lebens – aber definitiv keiner ohne Humor. Denn wenn wir unsere Endlichkeit wirklich begreifen, verschieben wir manches nicht mehr auf „irgendwann“. Und genau darin liegt vielleicht die große Einladung des Tabuthemas Tod: das Leben nicht perfekt, sondern wach, mutig und mit offenem Herzen zu leben.
In dieser Podcast-Folge spricht Rüdiger Standhardt über den achtsamen Umgang mit Leben, Sterben und Tod. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie die bewusste Auseinandersetzung mit der eigenen Endlichkeit zu mehr Klarheit, Tiefe und Lebendigkeit führen kann.
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Die Angebote im Bereich „Leben Sterben Tod“ richten sich an Menschen, die sich bewusst mit Endlichkeit, Vorsorge und einem erfüllten Leben auseinandersetzen möchten. Je nach Anliegen gibt es zwei unterschiedliche Wege: Das persönliche Training oder die professionelle Ausbildung.
Das Training ist für Menschen gedacht, die sich persönlich mit ihrer eigenen Endlichkeit, ihren Werten und ihrer Vorsorge beschäftigen möchten.
Die Ausbildung ist für Menschen gedacht, die sich persönlich mit ihrer eigenen Endlichkeit, ihren Werten und ihrer Vorsorge beschäftigen möchten.
Beide Angebote beschäftigen sich mit Leben, Sterben, Tod und ganzheitlicher Vorsorge. Der Unterschied liegt vor allem darin, ob Sie den Weg für sich persönlich gehen möchten oder ob Sie zusätzlich auch andere Menschen professionell begleiten wollen.
| Bereich | Training | Ausbildung |
|---|---|---|
| Ziel | Eigene Vorsorge, innere Klärung und bewusstere Lebensgestaltung | Professionelle Begleitung anderer Menschen bei Vorsorge- und Abschiedsthemen |
| Geeignet für | Privatpersonen, Interessierte und Menschen, die sich persönlich mit dem Thema beschäftigen möchten | Coaches, Berater:innen, Therapeut:innen, Seelsorger:innen und Menschen in sozialen Berufen |
| Schwerpunkt | Persönliche Achtsamkeit, Reflexion, Vorsorge und Lebensfragen | Methodik, Gesprächskompetenz, Haltung, Struktur und Begleitungskompetenz |
| Ergebnis | Ein persönliches ganzheitliches Vorsorge-Handbuch | Zertifikat und Kompetenz zur Begleitung anderer Menschen |
In diesem SWR 1 Mitschnitt spricht Rüdiger Standhardt über die Einladung, sich der eigenen Endlichkeit bewusst zuzuwenden – nicht als düstere Gedankenschwere, sondern als Impuls für mehr Klarheit, Lebendigkeit und Achtsamkeit im Leben.
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Die Auseinandersetzung mit dem Tod muss nicht düster, schwer oder lähmend sein. Sie kann ein Weg zu mehr Klarheit, Lebendigkeit und innerer Freiheit werden. Genau hier setzt der ganzheitliche Ansatz an.
Im Mittelpunkt steht nicht nur die sachliche Vorsorge. Es geht ebenso um Gefühle, Beziehungen, Sinnfragen und das, was im Leben wirklich zählt. So entsteht ein Raum, in dem praktische Klärung und persönliche Tiefe zusammenfinden.